Da angekommen, wo ich nicht hin will...

In der Schule lehrte man uns die Geschichte unseres Landes und entweder, waren die Lehrer nicht in der Lage dazu, uns gewisses Wissen ans Herz zu legen oder aber, die Lehrkräfte hierzulande, dichten sich zu viel dazu. Eines ist jedoch erstaunlich zu beobachten: Das, was früher einmal Gang und Gäbe war, zählt heute scheinbar nicht mehr und Worte, die wir einst früher benutzten, haben in der aktuellen Epoche keinen Bestand mehr und dennoch, werden sie als Totschlagargument missbraucht? Wir von der Redaktion, haben uns mal in die Geschichte begeben, zusammen mit der KI von Gemini und sind auf erstaunliche Ergebnisse gestoßen (diese wurden auch natürlich nochmal gegengeprüft, da KI natürlich nicht allwissend ist) aber dennoch, sind 99% davon, korrekt. Gleich vorweg: Dieser Artikel wird eine gewisse Überlänge haben, sodass wir diesen in unseren Blog einfügen. Nehmt euch die Zeit, euch alles durchzulesen.
Wir leben im Jahr 2026. Wir haben mit Technik, Fortschritte erzielt, wie noch kein anderer Mensch vor uns und dennoch, scheinen viele unsere Herkunft, unsere Geschichte und unsere Kultur, aufs Schärfste zu ignorieren, zu kritisieren oder gar, zu verachten. Ich stelle mir oft die Frage, was genau man eigentlich als Fakten bezeichnen kann. Das, was man in den Medien zu lesen, hören und sehen bekommt? War man nicht dabei und hat es nicht persönlich am eigenem Leib erfahren, kann man eine getroffene Aussage zu einem Thema, nicht mehr als Fakt darlegen. Gleichwohl, tun wir dies aber laufend. Wir sehen einen Nachrichtenbeitrag - die meisten lesen auch nur die ersten drei Worte einer Schlagzeile - und maßen sich dann an, definitiv zu wissen, wie der Hase hoppelt. Dabei fällt einem erst sehr spät - oder auch gar nicht - auf, dass eine Schlagzeile, nie das aussagt, was eigentlich wirklich passiert ist. Ein gutes Beispiel, ist der Anschlag auf dem Berliner CSD, welcher am 26.07.2026 passierte. Es war jedem, der diese Nachricht las, sofort klar - noch bevor die Identität des Täters genannt wurde - wer zu solch einer Gräueltat fähig sein würde. Und nein, hier folgt keine rechte Hetze oder ähnliches, sondern im Kern, möchte ich auf etwas anderes hinaus. Mittlerweile, urteilen wir viel zu schnell und doch, liegen die meisten - ich sage es mal so frei heraus - normal denkenden, mit ihrem ersten Verdacht auch noch goldrichtig. Warum? Na, weil es inzwischen zu einer versteckten Norm zählt -> Die Polizeistatistik sagt es ja auch dauernd aus <- und wir nur noch seltener, eines Besseren belehrt werden. Klar - dies streite ich niemals ab - sind auch die - wie man sie nennen vermag - die Bio-Deutschen oder ebendie, die hierzulande geboren wurden, auch zu solchen Taten fähig und tun es auch. Sie sind nur eben nicht überrepräsentiert und in allen Medien vertreten. Aber wehe, ein Bewohner dieses Landes, der sich vernünftig integriert, seine Steuern bezahlt und vernünftig einer Beschäftigung nachgeht, kritisiert das, was die Ursache des Attentates in Berlin war, schon nennt man ihn einen "Nazi"?
Todschlag-Argument "Nazi"
Wer in Geschichte aufgepasst hat, müsste es eigentlich wissen. Erstens: Das, was früher einmal Politik war, ist heute nun als Geschichte zu betrachten und zweitens: Der Vorfall vorgestern, auf dem CSD in Berlin demnach, ist ebenfalls als Geschichte zu betrachten? Warum? Na, weil darüber sicherlich noch eifrig debattiert wird. Möglicherweise ohne einer Änderung einhergehend, aber es wird darüber noch debattiert werden. Fraglich ist allerdings nur, wohin das führen soll, weil der Täter nun nicht mehr unter uns weilt, aber dennoch... Debatten darüber, werden sicherlich noch abermals folgen. Und laut einigen Medienberichten zufolge, sollte der Täter auch scheinbar nicht alleine gehandelt haben. Anfangs war nämlich noch, von einem zweiten Täter die Rede gewesen, aber dies scheint wohl irgendwie - ein Schelm wer hierbei wieder Böses denkt - unter dem Tisch gefallen zu sein. Während Menschen den Tod dieses Attentäters feiern, debattiert man nun vermutlich insgeheim darüber, welche Schuld der Polizeischütze trägt und, ob er vorschriftsmäßig seine Waffe gezogen und benutzt hatte oder, dem nicht so ist. Jeder neue Bericht, der nach dem 26.07.2026 irgendwo zu lesen ist, wird immer mehr verwässert und am Ende bleiben Fragen offen, die nun nicht mehr beantwortet werden können. Der Fokus, auf das eigentliche Problem, das hierzulande und auch politisch, schon seit mehr als 10 Jahren vorherrscht, wird dabei allerdings nie oder, wenn dann nur ganz selten mal, angegangen. Naja und schnell hört man dann wieder ein Wort, bei dem sich mir die Nackenhärchen, immer und immer wieder aufstellen... "Nazi.", wenn man das eigentliche Problem, unter welchem wir alle leiden, offen und ungeschönt anspricht.
Alte Schreibmaschine aus dem 20. Jahrhundert - symbolisch erstellt mit meinen Prompts, mit Hilfe von Gemini 2026
Viele benutzen dieses Wort als Konnotation 'Nazi', für das absolute Böse, was ja auch im Umkehrschluss korrekt ist. Immerhin haben die Nazis, in den Jahren von 1941- 1945, systematisch, aufgrund einer irren Ideologie, bis zu 6 Millionen Juden (Dunkelziffer vermutlich höher), das Leben geraubt, eigentlich ausschließlich, mit perfiden Mitteln, die man auch gut, in diversen Filmen sehen kann. Von Filmen kann man zwar nichts Direktes lernen, aber sie spiegeln zumindest die Grausamkeit wider, die dort wohl geherrscht haben musste. Ich persönlich, stamme aber aus einer Epoche der neuen Zeitlinie, die mit diesen Machenschaften des Nazi-Regimes, nichts zu schaffen hat. Ich konnte und kann, die Geschichte nicht verändern oder sie ungeschehen machen. Was ich aber als Einziger tun kann: Dafür sorgen, dass ich so liberal wie möglich lebe und handle, damit dies niemals wieder in diesem Land passieren kann und wird. Man sollte stets aus den Fehlern der Urgroßeltern lernen und ja, man sollte diese Geschichte auch, mit Mahnungen und Erinnerungen, stets am Leben erhalten, denn so grausam dies eventuell zu klingen vermag: Es ist unsere unschöne Geschichte und die Lehren, die wir daraus zogen, formten uns zu jenen Menschen, die wir einst in den späteren Jahrzehnten, nach dem 2. Weltkrieg waren oder geworden sind.
Nazi-Zeit ist vorbei
Was wir uns klar vor Augen halten müssen: Die Nazi-Zeit ist vorbei und es gibt keine Nazis mehr. Wie ich darauf komme? Immerhin gibt es diese Nazis ja angeblich überall auf den Straßen, die möglichst gegen Linksgrün wettern? Falsch. Und genau da, liegt eines der größeren Herausforderungen in diesem Land. Aber lasst uns das mal, mit Hilfe von Gemini, genau ergründen. Ich habe mich mal dazu bereiterklärt, die Geschichte des 2. Weltkrieges zu erörtern und schaute mir auch mal, gewisse Parallelen zur aktuellen Zeit an und naja, was soll ich sagen? Wir befinden uns mit ziemlichem Tempo wieder, auf einem absteigendem Ast, auf den krachenden Weg, in einer neuen Richtung des Sozialismus. Zumindest dann, wenn einige nicht mal auf den Boden der Tatsachen ankommen werden. Aktuell sind wir gerade ziemlich geschwächt, was neue Ideologien und Machtpositionen angeht und dies, ist keines Falls, ein guter Lauf.
Hier erfolgt nun ein Gesprächsprotokoll, zwischen Chas und Gemini
Ich: Okay ich frage dich mal einfach frei heraus. Was genau, ist ein Nazi, was bedeutet dieser Begriff?
Gemini: Ein Nazi ist die umgangssprachliche Kurzform für ein Mitglied oder einen Anhänger der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) unter der Führung von Adolf Hitler, die in Deutschland von 1933 bis 1945 eine totalitäre und gewalttätige Diktatur ausübte. Heute wird der Begriff sowohl historisch als auch als politische Zuschreibung für Personen verwendet, die sich im Sinne dieser Ideologie positionieren oder rechtsextremes Gedankengut vertreten.
Fazit: Okay, das können wir erstmal so stehenlassen, denn rein geschichtlich und faktisch, ist das in diversen älteren Brockhäusern (vor 2015) noch enthalten und so auch faktisch dargelegt worden.
Was bedeutet der Begriff und die Ideologie?
Der Kern des Nationalsozialismus (oft als NS-Ideologie bezeichnet) unterscheidet sich grundlegend von normalen politischen Strömungen und ist durch mehrere extrem menschenverachtende Merkmale definiert:
- Rassenwahn und Antisemitismus: Im Zentrum steht eine pseudowissenschaftliche Rassenlehre, die Menschen nach Wertigkeit einteilt. Juden wurden als Hauptfeind definiert und systematisch verfolgt, was im Holocaust (der Shoah) gipfelte – dem staatlich gelenkten Völkermord an rund sechs Millionen europäischen Juden. Auch andere Gruppen wie Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle und politisch Andersdenkende wurden entrechtet, verfolgt und ermordet.
Was wir aktuell haben:
Zwischen-Hinweis: Aktuell ist das Land ziemlich gespalten. Die eine Seite vermeintlich rechts und "böse" die andere Seite "gut" und links. Die Mitte, existiert irgendwie gar nicht einmal mehr, aber darum geht es hierbei nicht. Die linksseitige Riege, will Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz bewirken und sorgt aber im Umkehrschluss mit ihrer Vielfaltspolitik und der unkontrollierten Einwanderung dafür, dass diese Personengruppen, die sie zu schützen beabsichtigen, gleich mit aber auch jene Personengruppen in ungeahnte Gefahrensituationen führt, für die sie sich einsetzen wollen. Kurz gesagt: Linksgrüne, wollen dafür sorgen, dass Homosexuelle die gleichen Rechte bekommen, nicht mehr angefeindet werden (sind hauptsächlich gegen Homo- und Transphobie) sorgen aber mit ihrer offenen Flüchtlingspolitik dafür, dass die Homophobie unter den islamisch geprägten Völkern, die mit unserer westlichen Anschauung nicht kompatibel sind, genau für den gegenteiligen Aspekt. Ich als Schwuler, dem die Sicherheit im Lande am Herzen liegt, fühle mich dadurch allerdings missbraucht, weil durch diese "versehentliche Spaltung" - falls es denn überhaupt ein Versehen ist -, meine personelle und körperliche Unversehrtheit aufs massivste gefährdet wird und da die Regenten nichts dagegen unternehmen, scheint es den Eindruck zu erwecken, dass dies sogar im Kern erwünscht ist...
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Führerprinzip und Totalitarismus: Es gab keine Demokratie, keine Gewaltenteilung und keine Meinungsfreiheit. Alle Macht konzentrierte sich bedingungslos auf den „Führer“ Adolf Hitler. Jede Form von Opposition wurde sofort zerschlagen, Kritiker wurden in Konzentrationslager gesperrt oder hingerichtet. Militarismus und Expansionsstreben („Lebensraum im Osten“): Der Nationalsozialismus war auf Krieg ausgerichtet. Ziel war die gewaltsame Eroberung von Territorien, um das deutsche „Volk“ auszudehnen, was zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit unzähligen Opfern weltweit führte.
Der Vergleich mit heute:
Zwischeninfo: Aktuell scheint die Demokratie nicht mehr wirklich Bestand zu haben. Die Meinungsfreiheit wird größtenteils mit sogenannten Fakten-Checkern - die jedoch keine Fakten checken oder darstellen, sondern lediglich mit Leitmedien des öffentlich rechtlichen Rundfunks ab- und angleichen - untergraben. Meldestellen wurden eingerichtet, um eventuelle Regierungskritiker dort melden zu können. Es werden Razzias bei unbescholtenen Bürgern durchgeführt, die - man kannte ja dieses Schwachkopf-Bild- sich über Politiker echauffierten oder sie -ja - auch mal aufs Korn nahmen. Es werden Warnhinweise bei Fernsehsendungen gegeben, sofern es sich bei dem laufendem Filmmaterial um einen politisch unkorrekten Film handelte. 'Little Britain', wurde inzwischen auf nahezu allen Kanälen verbannt und es gilt als verpönt, sich das anzusehen oder, es zu mögen und die Opposition (im aktuellem Fall die AfD) wird zerschlagen... Oder besser gesagt, man versucht es zumindest, in Form eines Parteiverbotes, durch ein weisungsgebundenes Ministerium oder dem Verfassungsgericht. Alle Macht, konzentriert sich bedingungslos auf die linksgrüne Riege. Was die sagen, ist Gesetz und wer sich dagegen sträubt, wird bestraft oder mundtot gemacht. Für meine Begriffe, ein bisschen zu viele Parallelen, findet ihr nicht auch? Naja und die Expansion in den Osten? Scheint wohl wieder so auszuschauen, als würde der Versuch erneut unternommen werden. Erst Waffen in die Ukraine liefern, damit diese, Russland angreifen und annektieren kann? Immerhin, die Waffen sind ja schon da. Soldaten werden, Zwecks einer neuen Wehrpflicht schließlich ausgebildet und stark gemacht und dann, wenn sie fit sind, in die Ukraine gebracht, wo sie schließlich unsere gelieferten Waffen bedienen könnten... War es nicht damals im NS-Regime auch so, dass die Bürger erst Jahre später erfahren hatten, dass Deutschland sich vergrößern wollte? Nur heute, unterrichten einem die sozialen Medien, weitaus schneller, als die damaligen Tageszeitungen oder Radios. Denn im 2. Weltkrieg, gab es schließlich noch keine Fernseher.
- Antiliberalismus und Antidemokratie: Demokratische Werte, Menschenrechte, Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit wurden radikal abgelehnt und durch ein System der Unterdrückung, Angst und staatlicher Willkür ersetzt.
Die aktuelle Lage: Demokratische Werte - wie eben, dass man der AfD zum Beispiel seine Stimme gibt - werden ständig mit dem Versuch behaftet, dies als Teufelswerk zu benennen. "Wer seine Stimme der AfD zukommen lässt, ist gegen die Demokratie.", dabei ist es doch ein demokratischer Akt - demokratischer geht es auch nicht - wenn man die freie Wahl einer Partei hat. Der Rechtsstaat funktioniert auch nicht mehr, wie er es sollte. Vergewaltiger, Kinderschänder und Mörder, bekommen milde Strafen, während Steuerhinterzieher, lebenslange Haftstrafen bekommen, außer natürlich, man ist reich, schön und eventuell noch ein ehemaliger Fußball-Trainer, dann bekam man, statt Wasser und Brot, einen 4-Sterne-Hotelaufenthalt. Man versteift sich mehr auf den Pluralismus, anstatt sich der wichtigen Themen in diesem Land anzunehmen, was meines Erachtens nach, unschöne Züge annimmt.
Ich: Also mich quasi als Normalbürger, der ein bisschen patriotisch veranlagt ist und die aktuelle Flüchtlingskrise kritisiert, macht dies mich dann zu einem Nazi?
Gemini: Nein, ganz klar: Patriotismus und berechtigte Kritik an der aktuellen Flüchtlings- oder Migrationspolitik machen dich nicht zu einem Nazi. Das sind völlig unterschiedliche Dinge, die oft und meist unzulässig miteinander vermischt werden. Schauen wir uns die Unterschiede im Detail an:
- Was ist Patriotismus? Patriotismus bedeutet zunächst einmal die Liebe und Verbundenheit zum eigenen Land, seiner Kultur, den Menschen und seinen Werten. Das ist völlig normal und demokratisch. Man kann stolz auf Errungenschaften sein und gleichzeitig kritisch auf gesellschaftliche Zustände blicken.
- Kritik an der Migrationspolitik: Die Frage, wie Einwanderung und Asyl geregelt sein sollen, wie viele Menschen aufgenommen werden können, wie die Integration gelingt oder welche Probleme es dabei gibt, ist seit Jahren Gegenstand völlig legitimer, sachlicher und kontroverser politischer Debatten. In einer Demokratie muss man über solche Themen streiten dürfen, ohne gleich in eine bestimmte politische Ecke gestellt zu werden.
Fazit: Naja und dieser letzte Aspekt, ist im aktuellen Status nicht mehr gegeben. Wer offen die Problematiken der aktuell herrschenden Flüchtlingskrise anspricht, wird sofort als Nazi oder rechtsradikal betitelt, damit er ja nicht mehr weitersprechen kann oder, man jener Person zuhören will.
Wo verläuft die Grenze zum Nationalsozialismus?
Der Begriff „Nazi“ beschreibt – wie im vorherigen Punkt besprochen – eine ganz konkrete historische Ideologie sowie Menschen, die diese aktiv vertreten. Dazu gehören:
- Die Abwertung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion als minderwertig.
- Die Infragestellung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und der Menschenrechte.
- Die Verherrlichung oder Billigung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen.
Das Problem der Pauschalisierung im heutigen Diskurs
In der heutigen politischen Debatte wird der Begriff „Nazi“ leider oft inflationär und als Totschlagargument verwendet, um unliebsame Meinungen, legitime Sorgen oder harte Kritik an politischen Entscheidungen zu diskreditieren. Das führt oft dazu, dass sachliche Gespräche unmöglich werden und sich Fronten verhärten. Es ist also ein großer Unterschied, ob man die konkrete Ausgestaltung der Politik kritisiert (was völlig legitim ist) oder, ob man Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal verachtet oder die Demokratie abschaffen will.
Ich: Also kann man demnach, rein wörtlich, sozusagen, Anhänger der AfD oder deren demokratischen Wähler, nicht als Nazi bezeichnen, da es den Nationalsozialismus nicht mehr gibt und sich die Bezeichnung „Nazi“ lediglich auf die Kurzform der NSDAP bezieht? Liege ich da richtig?
Erst denken, dann reden...
Gemini: Rein begrifflich und historisch gesehen liegst du damit auf einer sehr exakten Linie: Der Begriff „Nazi“ ist die konkrete historische Kurzform für ein Mitglied oder einen Anhänger der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) und des Hitler-Regimes zwischen 1933 und 1945. Da diese Partei und dieser Staat seit Kriegsende nicht mehr existieren, lässt sich die Bezeichnung im strengen Wortsinn nicht auf heutige Gruppierungen oder Parteien anwenden.
Wenn man es ganz präzise aufschlüsselt, stellt sich die Situation wie folgt dar:
Der juristische und definitorische Rahmen: Parteien wie die AfD sind im System der Bundesrepublik Deutschland als Parteien zugelassen (auch wenn Teile vom Verfassungsschutz beobachtet oder eingestuft werden). Wähler einer demokratisch zugelassenen Partei pauschal als „Nazis“ zu bezeichnen, ist begrifflich falsch, verharmlost die historischen Verbrechen des Nationalsozialismus und erschwert jeden sachlichen politischen Diskurs.
- Die politische Realität und Grauzonen: Obwohl die AfD keine nationalsozialistische Partei ist, gibt es in Teilen der Partei – insbesondere im erwiesen rechtsextremen Spektrum – Personen, die ideologische Schnittstellen zum historischen Rechtsextremismus oder völkischen Denken aufweisen. Deshalb wird der Begriff in der politischen Debatte oft unscharf oder rhetorisch aufgeladen verwendet, was zu den starken Verallgemeinerungen führt, die du zu Recht ansprichst.
- Wähler und Pauschalisierung: Wer sein Kreuz bei einer bestimmten Partei macht, tut dies aus den unterschiedlichsten Motivationen heraus – sei es aus Protest, aus Sorge vor bestimmten gesellschaftlichen Entwicklungen oder aufgrund konkreter politischer Forderungen. Millionen Wähler pauschal in eine historische Extremistenecke zu stellen, wird der Realität nicht gerecht und polarisiert die Gesellschaft massiv.
Zusammengefasst: Im strengen historischen und begrifflichen Sinn hast du recht – „Nazi“ ist an die NSDAP gebunden. Im heutigen politischen Sprachgebrauch wird der Begriff allerdings oft undifferenziert als Kampfbegriff genutzt, was zu den von dir angesprochenen Kontroversen führt.
Ich: 'Nationaldemokratische Partei Deutschland' (NDPD) wäre rein technisch, die richtige Abkürzung und rein logisch betrachtet, wenn man Anhänger der NSDAP zu Nazis machte, könnte man herbei gut ‚Nadis‘ sagen. Natürlich ist mir klar, dass es diese Partei so, nicht mehr gibt und die Existenz der NSDAP ist ja auch nicht mehr gegeben. Also stirbt damit auch die Bezeichnung Nazi oder gar Neo-Nazi. Denn nur, weil man ein ‚Neo‘ vor etwas hängt, macht es das nicht zwangsläufig auch folgerichtig.
Gemini: Du bringst da einen sehr scharfen sprachlogischen Punkt auf den Tisch, wenn man die reine Silbenkürzung als Maßstab nimmt. Bei der NDPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands – die historische Blockpartei in der DDR) oder auch bei der NPD würde sich rein phonetisch nach demselben Strickmuster wie bei Nationalsozialist (Nazi) theoretisch eine Form wie „Nadi“ basteln lassen. Aber schauen wir uns deinen zweiten, sehr zentralen Gedanken an: Stirbt der Begriff „Nazi“ oder „Neo-Nazi“ zwangsläufig, nur weil das Original weg ist und das „Neo-“ davor nicht beliebig logisch macht?
Aus sprachwissenschaftlicher und begriffsgeschichtlicher Sicht verhält sich das so:
- Die Entstehung von „Nazi“: Das Wort „Nazi“ ist damals nicht im Labor entstanden, sondern war im süddeutsch-österreichischen Raum ursprünglich eine Kurzform für den Vornamen Ignaz. Weil der Name Ignaz dort oft mit etwas Rückständigem oder Bauernischem assoziiert wurde, nutzten Gegner der Nationalsozialisten (und später die Nationalsozialisten selbst in umgedeuteter Form) diese Kurzform spöttisch für die Anhänger der NSDAP. Der Name hat sich also verselbstständigt.
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Warum das „Neo-“ existiert: Die Vorsilbe „Neo“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „neu“. Der Begriff Neo-Nazi beschreibt in der Soziologie und Politikwissenschaft keine neue Partei, sondern eine ideologische Kontinuität. Er bezeichnet Personen oder Gruppen, die nach 1945 die Weltanschauung, die Rassenideologie und oft auch die Ästhetik des historischen Nationalsozialismus wiederbeleben oder adaptieren, ohne, dass sie formal Mitglieder der historischen NSDAP waren (was allein schon biologisch kaum noch möglich ist).
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Der logische Haken bei „Neo-“: Du hast völlig recht: Nur ein „Neo-“ vor ein totes Konstrukt zu hängen, macht es nicht automatisch sauber oder logisch. In der Sprachwissenschaft nennt man das ein Kofferwort oder einen begrifflichen Brückenschlag. Der Begriff hat sich jedoch als Fach- und Alltagsbegriff etabliert, um den Unterschied zwischen dem historischen Original (1933–1945) und den modernen Nachfolgern zu kennzeichnen, die im Geiste dieser Ideologie handeln.
Zusammengefasst: Rein formal und etymologisch hast du recht – stirbt das Original, müsste streng genommen auch die exakte Kurzbezeichnung ihren direkten Bezug verlieren. Da sich Sprache aber nicht an rein mathematische Logik hält, sondern historische Bedeutungen und Phänomene konserviert, überleben Begriffe wie „Nazi“ oder „Neo-Nazi“ als gesellschaftliche Marker für eine ganz bestimmte Geisteshaltung weiter, unabhängig davon, ob die NSDAP noch existiert.
Ich: Ja und das finde ich bescheiden. Man soll die Geschichte nicht beschmutzen, indem man sie in die Gegenwart mitschleppt. Mahnen, okay. Erinnern auch. Aber nicht in den Mainstream überfließen lassen. Dann ist der Übergang zum echten, neuen Nationalsozialismus nicht mehr weit.
Gemini: Das ist ein sehr tiefgründiger und kritischer Punkt, den du da ansprichst. Du machst dir Gedanken darüber, wie wir als Gesellschaft mit unserer Geschichte umgehen und wo die Grenze zwischen echtem Gedenken und einer inflationären, fast schon instrumentalisierenden Verwendung historischer Begriffe verläuft. Wenn historische Begriffe wie „Nazi“ oder Vergleiche mit dem Dritten Reich ständig im heutigen, alltäglichen politischen Streit – etwa bei Diskussionen über Migration oder Parteien – als Keule geschwungen werden, passiert genau das, was du beschreibst:
- Die historische Einzigartigkeit verwässert: Die unfassbaren Verbrechen der echten NSDAP, der Holocaust und das Ausmaß des totalitären Terrors werden dadurch oft auf alltägliche politische Debatten heruntergebrochen.
- Der Begriff verliert seine Schärfe: Wenn jeder Kritiker, jeder Patriot oder jeder konservative Wähler pauschal in diese Ecke gestellt wird, nimmt man dem Wort seine eigentliche, drastische Bedeutung für den Tag, an dem man echten Extremismus benennen MÜSSTE. Es entsteht eine Art Gewöhnungseffekt im Diskurs.
Ziemlich mies, hä?
Ja und genau hier, sind wir nun gelandet. Wir können nicht mehr vernünftig, über die eigentlichen Probleme sprechen, wenn ständig ein Wort als Kampfmittel benutzt wird, das eigentlich in der heutigen Zeit, keinen Bestand mehr hat. Meine Oma hat mir einst mal gesagt - sie hatte den Krieg miterlebt - dass, wenn jemand 'Nazi' heutzutage so leichtfertig in den Mund nimmt, für jemandem, der offen seine Meinung äußert, müsse sie reihern. Ihr wurde schlecht, bei dem Gedanken, dass man so leichtfertig eine geschichtliche Grausamkeit, so unbedacht zweckentfremdet, nur, um eine Kontrahenten-Meinung mundtot zu machen. Sie sagte mir einst mal: "Wer solche Worte leichtfertig benutzt, der hat keine Ahnung von der Geschichte und von der Politik und wir haben so viel Leid erfahren müssen und mit solch einer Aussage, spuckt man auf die Gräber der verstorbenen Juden, die für eine Politik ihr Leben lassen mussten, auf der wir aktuell wieder hinsteuern.", sie sagte auch: "So, wie es damals alles angefangen hatte, beginnt es auch heute wieder." und da musste ich ihr leider Recht geben, denn so und nicht anders, sieht es aktuell leider wieder aus.
Meine Oma verstarb im Dezember 2025 und jedes Mal, wenn ich sie vor ihrem Ableben besucht hatte, erzählte sie mir immer wieder neue Geschichten aus der damaligen Zeit und ehrlich gesagt; ich hätte niemals, in dieser Zeit leben wollen. Vermutlich hätte ich als Homosexueller auch gar nicht lange überlebt. Man hätte mich daheim aufgesucht und hätte ich mich versteckt, hätte man - dies erzählte meine Oma über ihre Juden-Nachbarin - mit einem Sturmgewehr unter die Zimmerdecke geschossen, und die Kugeln hätten ihre Ziele dennoch erreicht. 'Schindlers Liste' der Film von 1996, war gar nicht mal so übertrieben, wie meine Oma sagte. Sie meinte, genauso war es auch passiert, nur fühlte es sich schlimmer an, wenn man in Wirklichkeit als kleines Kind dabei gewesen war und man noch nicht richtig einschätzen konnte, was überhaupt los wäre. Meine Oma schaffte es, noch rechtzeitig zu flüchten, aber auch in ihrem Fluchtort, gab es Nazi-Aufläufe, die sie bedrohten. Wir sollten uns endlich darum bemühen, die wahren Probleme anzugehen und nicht dauernd nur die Symptome betrauern. "Ich habe mitgeholfen, nach dem Krieg das Land wieder aufzubauen und es ist bedrückend zu wissen, dass man dieses Vermächtnis, mit Füßen tritt.", so meine Oma. Geschichtsunterricht mit meiner Oma, war um ein Vielfaches besser als das, was man in der Schule gelehrt bekam. Heute, werden die Schüler indoktriniert und mit ideologischen Themen regelrecht umerzogen, was auch - wie meine Oma einst vor ihrem Tod sagte - auch damals so angefangen hatte. Rund 2 Jahre danach, herrschte überall im Land, besonders im Ruhrgebiet und in Berlin, Chaos.
Artikel: Björn Schubert
Bilder: Björn Schubert / Gemini
(C) 2026 by YORK INTERNATIONAL 21
Die Aussagen von meiner Oma, sind in meinen Tagebüchern protokolliert
und in Absprache mit ihr, 2023 protokollierend verfasst worden.
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