Bald wieder, kommt es…

Ein KI-Generiertes Supermarktregal - Symbolbild - Die Preise entsprechend nicht den Orginalpreisen
Schwerte / Welt, 06.08.2026. Nun sind etwa 59,73% von unserem Jahr 2026 vergangen und baldig, ist es schon wieder soweit. Der Sommer geht immer schleichend in den Herbst hinein, die Ferien enden zum 01.09. in NRW und ab dann heißt es wieder, dass die Tage kürzer werden. Doch in diesen kürzer- und kälter werdenden Tagen, kommt auch wieder etwas auf, das so mache Menschen ziemlich verwirrt. Aber, war dies nicht schon immer so?
Noch sind in den Supermärkten, die sommerlichen Tage angesetzt. Doch inzwischen gibt es schon einige Sachen, die bereits jetzt schon in den Regalen vorherrschend sind und dies sind, Schreibwaren für die Schulanfänger. Hefte, Federmäppchen, Stifte in allen Variationen, Schnellhefter, Hüllen und ja, auch Schultüten. Aber ab ca. Ende August, wenn die Ferien in manchen Bundesländern schon längst in der Vergangenheit liegen, lauern in den Regalen für vielerlei Menschen, wieder das große Grauen - Die Weihnachtsleckereien. Obwohl viele Verbraucher jedes Jahr aufs Neue den Eindruck haben, dass die Produkte immer früher im Jahr auftauchen, hat sich am eigentlichen Startzeitpunkt im Spätsommer (Ende August / Anfang September) über die Jahre, kaum etwas verändert. Die Hersteller und Handelsverbände betonen stets, dass dieser Rhythmus konsequent beibehalten wird, da die Nachfrage der Kunden, nach diesen Leckereien nach dem Ende der Sommerferien, erfahrungsgemäß, direkt einsetzt.
Der Eindruck siegt meist / manchmal später
Vielen ist es aber dennoch irgendwie klar: „Früher kamen die Süßigkeiten im Spätherbst oder im November in die Läden.“, doch, ob dies nur ein persönliches Empfinden oder gar, ein Faktum sei, lässt sich heute nicht mehr zweifelsfrei einordnen. Ich persönlich, habe mich immer schon zum Ende August hin gewundert, warum es da noch keine Weihnachtssüßigkeiten gegeben hat, sondern diese, Mitte September doch erst, in den einzelnen Supermärkten angeboten worden sind. Aber der Grund dafür, ist ziemlich plausibel. Eine Mitarbeiterin eines hiesigen Supermarktes klärte mich dahingehend auf: „Wenn der endende August noch heiße Tage von über 30°C bekommt - was zwar seltener, aber doch schon mal vorgekommen ist - positionieren wir diese Warengruppen erst ein bisschen später in die Regale, damit die Schokolade nicht schmilzt.“, so Frau Gabriele Sanders. „Obwohl wir hier Klimaanlagen haben, kann es doch schon mal, in den Regalbereichen, wo die Weihnachtssüßigkeiten platziert werden sollen, noch zu heiß werden. Besonders dann, wenn wir in diesen Bereichen über Oberlichter verfügen.“, begründet die Supermarktangestellte. „In der Regel ist aber meist für den Verkauf, der endende August angepeilt und in den meisten Märkten, findet man diese auch zu diesem Zeitpunkt dort. Aber, wie bereits erwähnt, kommt es natürlich auch ein stückweit auf die Wetterverhältnisse an. Ist es zu warm, warten wir lieber noch eine oder auch seltener Mal, zwei Wochen.“, fügt die Supermarktangestellte an. Dabei beziehen sich diese Richtlinien lediglich auf die Schokoladenprodukte, nicht aber auf Lebkuchen ohne Schokoüberzüge oder Printen, sowie Spekulatius. Denn denen sei es egal, ob es warm ist oder nicht.
Willkommen im YORK-Supermarkt - KI-Generiertes Beispiel-Symbolbild - Preise sind nicht echt, ebenso der Markt nicht. (mit Gemini erstellt)
Es wird immer teurer?
Ein weiterer und eher bitterer Beigeschmack, ist das immer stärker werdende Gefühl, dass diese Produkte, über die Jahre, drastisch verteuert wurden und da müssen wir an dieser Stelle zustimmen. Im Zeitraum von 2000 bis 2025, haben sich die Preise für Weihnachtssüßigkeiten und Schokoladenwaren, massiv nach oben hin entwickelt. Alleine die allgemeine Inflation hat dafür gesorgt, dass das Geld seit dem Jahr 2000, deutlich an Kaufkraft verloren hat. Die kumulierte Inflation liegt in diesem Zeitraum bei rund 60 bis 70%. Auch die Preise für Schokoweihnachtsmänner, sind in den letzten Jahren, vor Corona, drastisch gestiegen. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2018 bis zum aktuellen Jahr, stiegen die Preise deutlich, um weitere 21,8% an - Quelle: Newsweek. In einigen Supermärkten und in diversen Bundesländern, war sogar von einer Preissteigerung von 50 bis 70% die Rede. Das kommt hin, wenn man berücksichtigt, dass man früher, eine Packung Spekulatius - 500g - noch für 0,89€ bekommen hat und nun fast schon, das Doppelte im vergangenem Jahr, hingeblättert hat - oder sogar fast das Dreifache, von über 2€, was aber seltener der Fall war oder nur, in gehobeneren Supermärkten vorgekommen ist. Das innerliche Empfinden, eines jeden Verbrauchers über drastische Preissteigerungen, ist nicht so weit hergeholt, denn selbst ein kleiner, gewöhnlicher Adventskalender aus dem hiesigen Supermärkten, haben im vergangenem Jahr, 1,19€ gekostet, wobei der Preis noch vor dem Corona-Jahren, deutlich bei unter 1€ gelegen hat. Wer also seinen Kindern, ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen will, der muss daher wohl, etwas tiefer in die Tasche greifen.
Ist eine Kaufrückhaltung zu spüren?
In der Tat, das ist so. Bereits in den vergangenen Jahren, nach der Pandemie, sind die Preise drastisch nach oben gegangen und der Ottonormalverbraucher, hat sich oftmals, gegen die Süßigkeiten aus dem Supermarkt entschieden. Nick Fehlau, sagt dazu folgendes: „Ich warte lieber, bis nach Weihnachten oder bis kurz vor Heiligabend, weil dann die Supermärkte die Süßwaren für einen günstigen Preis loswerden wollen.“, und genau dieser Beobachtung, können wir uns anschließen, denn uns in der Redaktion, ist das selbige aufgefallen und selbst unser Reporter Benjamin Schweich, denkt in ähnliche Bahnen: „Die meisten Schokoladen-Produkte, sind nur bis maximal Ostern haltbar und bevor die Supermärkte auf ihren Kosten sitzenbleiben, verkaufen sie diese nach Weihnachten, lieber noch zu Dumpingpreisen.“, dies erkennt man übrigens daran, dass meist nach dem Neujahresfest, die Süßigkeiten, zusammengepackt in Plastikbeuteln im Kassenbereich, für einen Fünfer angeboten werden. Meistens sogar zeitgleich, mit dem Ostersüßigkeiten-Verkauf. Auch hierbei sind die Preise, relativ ähnlich inzwischen, was natürlich keinem Verbraucher entgangen ist. Wer also nicht warten kann, auf Printen, Spekulatius und Co., der sollte zum Ende August - in der Woche ab dem 31.08.2026 - mal in den Supermärkten vorbeischauen. Denn das ist so ziemlich ein Zeichen dafür -> Der Sommer ist bald wieder Geschichte.
Text: Chas York
Bilder: Chas York (mit Prompts und Gemini)
Recherche: Chas York / Benjamin Schweich
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