Strikte Trennung

Symbolbild - KI-Generiert. Interview mit Chas - 2026 - Erstellt mit Gemini, nach eigenen Prompts
Chas York, der Content-Creator von ‚BIG DAYS‘, äußert sich zu seiner Serie auf YouTube und warum er findet, dass Kunst, Film oder Comedy, sich fern von der Politik halten sollte. Warum er dies für richtig hält, das verrät euch der 38-Jährige, in diesem Artikel. Außerdem wird er von uns gefragt, warum er diese Serie überhaupt ins Leben gerufen hat und was künftig seine Ziele dafür sind. Auch kommt hier zur Sprache; die geringe Aufrufzahlen seiner Kunstwerke, es wird auf jeden Fall, interessant. Heute erhaltet ihr tiefere Einblicke vom 38-jährigen Content-Creator Chas.
Politik ist natürlich, ein wichtiger Wegweiser für die Gesellschaft. Aber seit der Corona-Pandemie, ist das Zusammenleben und auch das -arbeiten, sehr anstrengend und schwierig geworden. Meinungen, die nicht mit der breitgefächerten Mainstreammasse übereinstimmen, werden negiert, geleugnet oder gar, relativiert. Davon möchte sich der 38-Jährige Content-Creator Chas York, so gut es eben möglich ist, fernhalten. Wir von YORK INTERNATIONAL 21 haben ihn mal gefragt, warum das so ist und wir haben darauf eine interessante Antwort erhalten.
Benjamin Schweich: „Du hältst dich in deinen Videos, mit politischen Gegebenheiten stark zurück. Warum ist das so? Steckt da eventuell eine Absicht hinter?“
Chas: „Nun Benni, das waren jetzt aber zwei Fragen in einer. Aber ich werde sie natürlich beide beantworten. Nun, Politik ist schwierig. Man kann sie entweder verstehen oder aber auch nicht und ich persönlich, bin - a - kein Politikwissenschaftler und - b - befasse ich mich in meiner Freizeit inzwischen, zu viel damit, sodass es immer wieder auf meine Psyche schlägt. Und ja, um auf deine zweite Frage zu kommen; gewisser Weise steckt tatsächlich eine Absicht dahinter.“, so Chas.
Benjamin Schweich: „Warum schreibst du dann auf Facebook, Kommentare?“
Chas: „Ich würde an dieser Stelle lügen, wenn ich sagen würde, dass mich die Politik komplett kaltlassen würde. Dem ist nicht so. Wir erfahren so viele Lügen in letzter Zeit, da möchte ich wenigstens einmal einen Bereich erschaffen, in dem es keine Lügen oder Intrigen gibt, die das Gefühl von Chaos vermitteln. Ich bin eigentlich ein friedfertiger Mensch, der Ungerechtigkeiten nicht ausstehen kann. Wir leben allesamt auf diesen Planeten, müssen für unseren Platz hier kämpfen, arbeiten und irgendwie miteinander auskommen. Das Gefühl, dass viele sich hier mies fühlen, dauernd von Negativnachrichten zugeballert werden, behagt mir nicht.“
Benjamin Schweich: „Was genau, behagt dir nicht?“,
Chas: „Dass man aktuell von diesen Negativnachrichten, nicht flüchten kann. Egal, welche social Media-Plattform man öffnet; man bekommt die geballte Ladung an Negativität zu spüren und ich persönlich, finde das beunruhigend.“
Benjamin Schweich: „Das ist in der Tat, recht beunruhigend, da stimme ich dir insofern zu. Nun stelle ich mir aber die Frage; wie umgehst du diese Negativnachrichten letztlich?“
Hinterfragen ist wichtig!
Chas: „Im Grunde gar nicht. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, zu drehen, entgehen mir natürlich, diese Nachrichten in keiner Weise, aber ich versuche sie mittlerweile, in Maßen zu konsumieren. Naja und ich bin halt jemand, der, was er nicht versteht, es sofort hinterfragt. Dies führt dann, über Kurz oder Lang dazu, dass ich mich kommentarisch auf Facebook einbringe und ja, dies nicht immer zwangsläufig sachlich, das gebe ich zu.“
Benjamin Schweich: „Bist du Rechts oder eher links, politisch einzuordnen?“,
Chas: „Alleine diese Frage, stößt bei mir bitter auf. Was ist typisch rechts und was, typisch links? Da könnte ich direkt mit einer Gegenfrage ankommen. Betrachtet man es rein logisch, dann gibt es weder rechts noch links. Denn wer bestimmt denn das? Du, ich, die Politik? Nein. Irgendwann kam mal einer auf die dumme Idee, eine gewisse politische Handlungsweise in speziellen Richtungen zu stecken und da ist schon alleine der Fehler; wenn wir so weitermachen, jeden in eine Schublade zu stecken, werden wir niemals einen Punkt finden, wo wir uns wieder treffen und in die Augen blicken können. Wir müssen damit aufhören, uns irgendwie in Lagern einzuordnen, denn damit gewinnt man rein gar nichts.“
Benjamin Schweich: „Aber meine Frage, ob du jetzt rechts oder links bist, hast du noch nicht beantwortet. Wärst du so lieb und würdest das trotzdem einmal machen?“
Chas: „Klar, kann ich dir diese Frage beantworten, aber da sind wir doch schon wieder bei dem Punkt angekommen, dass es völlig unerheblich ist, wie ich mich selbst einordne. Letztlich liegt es daran, wie die Zuschauer mich einordnen mögen und das wird sicherlich nicht der Standpunkt sein, in dem ich mich persönlich selbst einordnen würde. Ich sage es mal ganz frei heraus: Ich bin ein liberaler Mensch, mit einer starken Tendenz zu einer konservativen Sichtweise. Das, was uns früher, in den 90ern bis hin zu den frühen 2000er ausgemacht hat, sind einmal unsere starken Werte gewesen, nach denen wir uns Jahre und Jahrzehnte lang orientiert haben und nach denen wir bis heute auch leben. Und genau das ist, was uns ausmacht. Ich bin weder rechts noch links und radikal schon mal überhaupt nicht. Ich finde es scheiße, was die linke Seite macht und richtig scheiße, was die Rechte tut. Ich stehe, so glaube ich, irgendwo dazwischen und ich glaube, ich bin da nicht alleine in diesem Land, der sich selbst so zuordnen würde.“
Benjamin Schweich: „Würdest du dich als gebildet bezeichnen?“
Chas: „Naaaaaja… Gebildet zu sein, ist hier stark relativ. Ich würde eher sagen, dass ich aufmerksam bin, jedem zuhöre und mir dann aber dennoch darüber, eine eigene, persönliche und auf Erfahrungswerte beruhende, Meinung bilde. Bildung kommt, meiner Meinung nach mehr, durch die Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens sammelt und was man mit diesen Erfahrungen macht.“
Benjamin Schweich: „Du bezeichnest dich also als gebildet?“
Chas: „Indirekt. Ich würde mich eher als Weise bezeichnen, da ich stets meine Lehren aus meinen negativen und auch positiven Erfahrungen beziehe. Zu einem geringen Prozentsatz, würde ich mich auch leicht als belesen betiteln, aber da ich meine Werke eher selbst schreibe, weiß ich nicht so recht, ob man das als belesen bezeichnen kann. Dafür gibt es sicherlich ein Wort, das meine Belesenheit durch Selbstschriften, durchaus erklären kann. Im Endeffekt passt hier ‚Selbstbespiegler‘ am ehesten. Um es mal scherzhaft auszudrücken; für einen Politiker, wäre ich wohl überqualifiziert. Wichtig ist einfach, dass man sein eigenes Handeln bewertet, erörtert und immer mit Konsequenzen rechnet. Was am wichtigsten ist und woraus man viele Lehren ziehen kann; konsequent alles zu hinterfragen, wenn es den Anschein auf einen erweckt, dass etwas unlogisch ist.“
Benjamin Schweich: „Macht dich das dann nicht, zu einem Verschwörungstheoretiker?“
Chas: „Nö, warum? Wer nicht fragt, bleibt halt dumm und, wenn ich etwas nicht verstehe, weil es logisch oder physikalisch für mich nicht erfassbar ist, dann frage ich halt nach, so einfach ist das. Wenn ich im Rahmen in dem mich aufhalte, was man mir gelehrt hat, ist es definitiv keine Verschwörung, sondern reiner Menschenverstand.“
Strikte Trennung
Benjamin Schweich: „Kommen wir doch mal, auf das eigentliche Thema zurück. Du hältst in deinen Videos, zum Beispiel bei ‚BIG DAYS‘, die Politik komplett raus, packst aber in der Folge ‚Capture-Card‘, die Geschehnisse vom CSD-Attentat in Berlin rein. Warum?“
Chas: „Weil meine Serie auch einen gewissen Faktor beinhalten soll, der die Menschen, die diese Serie betrachten, an Geschehnisse erinnern soll. Deswegen habe ich diesen Part auch eher sachlich behandelt und habe quasi nur das einfließen lassen, was diese Nachrichtenseite präsentiert hat. Wenn man sich diesen Schnipsel genauer anschaut, fließen dort keine oder, wenn dann nur, geringe Meinungsäußerungen von mir ein. Ich habe dort nur gezeigt, was im Rahmen der Chronologie passiert war, habe aber dazu auch nichts weiter, gesagt. Zwar hätte ich es gerne, aber dann hätte ich definitiv mit meinem Grundsatz gebrochen; keine oder sehr wenig Politik in dieser Serie miteinfließen zu lassen. Mit einem Grundsatz habe ich ja schon, so ein bisschen jedenfalls, gebrochen; nämlich der, die Serie möglichst komplett politikfrei zu halten. Aber dieser Vorfall in Berlin, gehörte für mich nun mal dazu, weil es mich innerlich erschüttert hat und ‚BIG DAYS‘ soll stets mein Innerstes offenbaren.“
Benjamin Schweich: „Glaubst du, dass die niedrige Abonnentenzahl daherkommt, weil du dich zu oft auf anderen Plattformen, politisch entgegen der Mainstreammeinung äußerst?“
Chas: „Zuerst hatte ich diesen Gedanken. Aber danach dachte ich mal logisch nach und kam zu dem Entschluss, dass es wenig Leute gibt, die von Facebook auf meinem YouTube-Kanal stoßen, weil sie schlicht und ergreifend, keinen Bock darauf haben oder aber, sie gar nicht einmal so weit gehen, weil sie in jenem Moment, in dem sie sich auf Facebook aufhalten, in einer Blase stecken. Jemand, der sich Reels auf Insta oder Facebook anschaut, kommt doch überhaupt nicht auf die Idee, nach YouTube zu gehen. Warum? Um sich dort Shorts anzuschauen? Ne. Man verbringt teilweise mehrere Stunden bei den Reels und da hat man überhaupt nicht einmal, den Funken Gedanken dazu, von Facebook oder Instagram, auf YouTube oder anderen komplexeren Plattformen zu wechseln. Selbst ich, schaffe das eher weniger, wenn ich mich auf Facebook und Instagram aufhalte.“
Benjamin Schweich: „Was glaubst du denn, woran das liegen könnte, dass deine Videos keine Aufrufe haben?“
Chas: „Also ‚keine‘, ist hier an dieser Stelle, leider nicht ganz korrekt. Einen Zuschauer kann ich immerhin verbuchen, so ist das nicht. Hingegen fällt es wohl dem YouTube-Algorithmus schwer, mich in eine Schublade zu stecken, besonders, weil ‚BIG DAYS‘, doch schon für seine Aspekte, etwas ganz Spezielles ist. Guck mal: Ich kenne bislang keine einzige Serie aus den USA oder auch aus Deutschland, die solch ein Format aufweist. Einen Dauerblick aus der POV? Eine Person, die ihr ganzes Leben chronologisch aufzeichnet? Das kennt niemand und auch dementsprechend der Algorithmus nicht. Vermutlich werde ich dann auch mit ‚BIG DAYS‘ nicht sonderlich groß rauskommen, aber das, ist inzwischen auch gar nicht mehr mein Ziel.“
Benjamin Schweich: „Was wäre denn dein Ziel?“
Chas: „Im Grunde verhält sich das mit der Serie, genauso wie, mit meinen Büchern. Ich möchte den Leuten zeigen, dass es ganz normale Menschen gibt, die ein Leben haben. Wer kennt es denn nicht auch; man sieht einen fremden Menschen irgendwo auf der Straße und man fragt sich ‚Was der wohl alles erlebt hat?‘, ja und ich wäre der, der dieses Leben mit anderen teilt. Man kann es auch als ein Kunstwerk betrachten, den jedes dieser Tage, die ich erlebt und aufgezeichnet, sowie veröffentlicht habe, kehren so, niemals mehr wieder. Vergangenes ist vergangen und wird nie wieder passieren. Wenn der 06.08.2026, vorbei ist, werden wir im kommendem Jahr zwar wieder, einen 06.08.2027 haben, aber niemals mehr, den 06.08.2026 erleben können. Man kann zwar diese Szenen nachstellen, aber dann ist und bleibt diese nachgestellte Szene dennoch, eine Szene von jenem Tag, an dem sie gedreht wurde.“
Benjamin Schweich: „Mit anderen Worten; deine Serie dient als Art, Zeitkapsel?“
Chas: „Im Grunde… Ja… So, könnte man es nennen. Ja… Stelle dir mal vor, morgen gibt es Krieg und die Welt wird zerstört oder Teile des Landes, gehen den Bach runter und dann, wenn der Krieg vorbei und wieder Frieden eingekehrt ist, die Menschen ihre Städte wiederaufgebaut haben, tauchen meine Videos auf. Dann, sind diese Videos sicherlich ein Vermögen wert und ein geschichtsträchtiges Medium. Sozusagen könnte man meine Videos auch als Zeitzeugnis betrachten. Sie stellen nämlich eine Welt dar, die es mal gegeben hat. Was würden Geschichtswissenschaftler, für solch eine Serie, aus den 50er- oder 60er-Jahren geben? Damals war noch nicht möglich, so wie heute, solch irrelangen Videos zu produzieren, weil die Kamera und Fernsehtechnik sich noch, in ihren Kinderschuhen befunden hatte. Aber in 10 bis 20 Jahren, eventuell nach einem Weltkrieg, in der Schwerte beispielsweise, nicht mehr so aussehen wird, wie es aktuell der Fall ist, kann solch eine Serie, mit Abstand, sehr hoch im Kurs sein. Sie muss augenscheinlich nur, wie ein guter Käse reifen oder halt, wie ein erstklassiger Rotwein.“
Benjamin Schweich: „Das ist ein ziemlich interessanter Ansatz, das stimmt. Was möchtest du, zum Abschluss noch, deinen Zuschauern mitgeben auf dem Weg?“
Chas: „Schaut euch gerne meine Serie an. Sie ist ein Kunstwerk, ein Unikat und ungescriptet und ich stecke sehr viel Energie rein, eine Folge nach der Anderen, zu produzieren und bereitzustellen. Hinterfragt alles, was euch im Leben begegnet, und glaubt nicht immer alles. Traut der KI nicht allzu viel, denn auch die macht ungemein viele Fehler und naja; über Kommentare und Likes, würde ich mich sehr freuen. Was ich auch noch sagen möchte: Ich möchte demnächst mal, eine Folge gestalten, in welcher ich eure Videos mit einfließen lasse. Wann genau ich dies machen werde oder kann, obliegt daran, wie viele Videos mir zugeschickt werden und ob dies überhaupt geschehen wird. Aber der Wille ist da, es muss nur mitgemacht werden.“
Benjamin Schweich: „Da ist noch einiges Geplant. Danke Chas, dass ich dich interviewen durfte, und ich wünsche dir noch viel Erfolg… Naja, eigentlich wünsche ich uns beiden Erfolg… HAHA… Denn ich produziere diese Serie ja schließlich mit dir.“
(C) 2026 by YORK INTERNATIONAL 21
Text: Benjamin Schweich / Chas York
Interview geführt von: Benjamin Schweich
Bild: Gemini - Prompts von: Chas York
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